Troisdorfer Köpfe

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Personen vorstellen, die in Troisdorf geboren wurden und später Berühmtheit erlangten.

geschrieben von Peter Haas

Folgende Köpfe werden demnächst in Kurzbiographien dargestellt:

  • Eduard Heinrich von Knackfuß, geboren 1855 auf Haus Wissem, Maler mit Ausbildung in der Düsseldorfer Malerakademie, u. a. Ausgestalter der Burg Eltz und des Hochaltars der im II. Weltkrieg zerstörten Ordenskirche der Dominikaner in Köln, Eintritt in den Dominikanerorden als Pater Lucas, Verfasser mehrerer Bücher, gestorben in Warburg am 21. September 1945.
  • Dr. Carl Rademacher, geboren 1859 in Altenrath, Historiker und Archäologe Museumsdirektor, Mitbegründer des heutigen Römisch-Germanischen Museums in Köln, zahlreiche Veröffentlichungen u. a. „Die Heideterrasse zwischen Rheinebene Acher und Sülz“, gestorben am 29. Januar 1935 in Köln.
  • Heinz Lohmar, geboren am 21. Juli 1900 in Troisdorf, Ausbildung in der Kölner Werkschule als Wandmaler, Bekanntschaft mit Max Ernst und gemeinsames dadaistisches Schaffen, Flucht in der NS-Zeit ins Exil, 1946 Rückkehr nach Deutschland, freischaffender Künstler und von 1951 bis 1967 Professor für Bildende Kunst an der Kunsthochschule Dresden, gestorben 1976 in Dresden.
  • Wilhelm Hamacher, geboren am 11. Oktober 1883 in Troisdorf, bedeutender Zentrumspolitiker der Weimarer Zeit, Mitglied des Reichsrats, Leiter des Anno-Gymnasiums Siegburg, erster Kultusminister des neuen Bundeslandes NRW, Mitglied des Bundestages, Bürgermeister von Troisdorf von 1948 bis 1951,gestorben am 29. Juli 1951.
  • Tom Buhrow, geboren am 29. September 1958 in Troisdorf, Studium Politik u. Geschichte in Bonn, Volontariat beim WDR, verschiedene Korrespondentenstellen, seit 2002 Leiter des ARD-Studios in Washington. Im September 2006 trat er die Nachfolge von Ulrich Wickert als 1. Moderator bei den Tagesthemen an.
  • Sabine Lisicki, geboren am 22. September 1989 in Troisdorf ist eine Tennisspielerin. Lisicki begann im Alter von sieben Jahren mit Tennis spielen. Erste Erfahrungen auf der ITF-Tour sammelte sie bereits mit 15 Jahren. 2004 besiegte sie beim WTA-Turnier in Berlin u.a. Cara Black, die damalige Weltranglistenzweite im Doppel. Ein Jahr später musste sie aufgrund eines Ermüdungsbruchs im Fuß einige Zeit pausieren. 2007 gelangen ihr auf Jersey und in Toronto die ersten Turniersiege auf der ITF-Tour. Im Viertelfinale von Wimbledon 2011 besiegte sie die Französin Marion Bartoli mit 6:4, 6:7 und 6:1 und zog somit erstmals in ihrer Karriere in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Leider mußte sie sich dann im Halbfinale geschlagen geben. Quelle: Wikipedia 2011

Daran anschließend folgen Personen, die zwar nicht in Troisdorf geboren wurden, dort aber einen wichtigen Teil ihres Lebens verbrachten, z. B. die Industriellenfamilien Müller und Langen, Dr. Lothar Watrinet, Rupert Neudeck u. a.