Heimat- und Geschichtsverein
Troisdorf. e.V.

Satzung vom 29. November 2010

Name, Sitz und Rechtsform
§ 1
Der Verein führt den Namen „Heimat- und Geschichtsverein Troisdorf e. V.“. Er wurde am
5. September 1986 gegründet und hat seinen Sitz in Troisdorf.

Zweck
§ 2
1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kulturelle Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sein Arbeitsbereich ist die heutige Stadt Troisdorf mit ihren Stadtteilen Altenrath, Bergheim, Eschmar, Friedrich-Wilhelms-Hütte, Kriegsdorf, Müllekoven, Oberlar, Sieglar, Rotter See, Spich, Troisdorf-Mitte und Troisdorf-West.
2) Seine Ziele sind:
a) die Erforschung der Geschichte und die Vermittlung historischer Erkenntnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge und Exkursionen;
b) die Durchführung von Ausstellungen stadtgeschichtlichen Inhalts;
c) die Anlage einer Sammlung von Dokumenten und Gegenständen zur Stadtgeschichte aus Archiven von Mitgliedern oder der Bevölkerung;
d) die Verwirklichung eines Stadtmuseums, das die Geschichte unserer Stadt für Interessierte anschaulich und zugänglich macht;
e) die Abgabe von Stellungnahmen, die für die Erhaltung und Sicherung stadtgeschichtlicher Denkmäler erforderlich sind.

Mitgliedschaft
§ 3
Der Verein besteht aus
a) ordentlichen Mitgliedern,
b) unterstützenden Mitgliedern (Einzelpersonen oder juristischen Personen).

§ 4
a) Ordentliche Mitglieder können nur natürliche Personen sein. Unterstützende Mitglieder können Vereine und Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts werden.
b) Eine natürliche oder juristische Person, die nicht Mitglied ist, aber eine einmalige Gabe von mindestens 600 € spendet oder Sachwerte zur Erfüllung der Vereinszwecke auf Dauer unentgeltlich zur Verfügung stellt wird Förderer.

§ 5
Die jährlichen Beiträge werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6
Der Erwerb und die Beendigung der Mitgliedschaft erfolgen durch Entscheidung des Vorstandes. Dieser gibt seine Entscheidung schriftlich bekannt.
Der Austritt steht jederzeit frei. Der Austretende haftet für etwaige rückständige Beiträge einschließlich seines Beitrages für das noch laufende Geschäftsjahr.
Die Beiträge sind im ersten Viertel des Kalenderjahres zu zahlen. Neumitglieder haben im Jahr ihres Beitritts immer den vollen Jahresmindestbeitrag zu zahlen. Mitglieder, die mit ihrem Beitrag zwei Jahre im Rückstand sind, können durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von einem Monat nach Zugang der Ausschlussmitteilung die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig.
Ausgeschiedene Mitglieder haben keine Ansprüche auf das Vermögen des Vereins. Das gleiche gilt für die Auflösung und Aufhebung des Vereins.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.

Organe
§ 7
Organe des Vereins sind
a) der Vorstand,
b) die Mitgliederversammlung.

Vorstand
§ 8
1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Schatzmeister, einem ersten und einem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden sowie höchstens neun Beisitzern. Der Geschäftsführer ist gleichzeitig erster stellvertretender Vorsitzender.
2) Der Vorsitzende, der 1. und 2. stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
3) Jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
4) Der Geschäftsführer des Vereins führt die laufenden Geschäfte nach Maßgabe der vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung.
5) Die Beisitzer unterstützen den geschäftsführenden Vorstand in der Erfüllung der Vereinsaufgaben.
6) Der Vorstand kann zur weiteren Unterstützung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen Mitgliedern übertragen.
7) Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins – insbesondere Vorstandsmitglieder – üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann eine angemessene pauschale Aufwandsentschädigung gezahlt werden, die von Seiten des Vorstands unter Beachtung steuerlicher Grundsätze festgelegt werden kann.
8) Vorbehaltlich der Rechte der Mitgliederversammlung beschließt der Vorstand über alle Angelegenheiten. Er entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Er kann in dringenden Fällen schriftlich abstimmen.
9) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so hat in der nächsten anstehenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereinsmitglied kommissarisch die Aufgabe des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes zu übertragen.

§ 9
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl erfolgt auf drei Jahre und endet mit dem Tag der Neuwahl. Wiederwahl ist möglich.

Ehrenvorsitzender, Ehrenmitglieder
§ 10
1) Ehemalige Vorsitzende des Vereins können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzenden gewählt werden. Ehrenvorsitzende können an Vorstandssitzungen beratend teilnehmen und sind zu den Sitzungen einzuladen.
2) Mitglieder oder Förderer, die herausragende Verdienste für den Verein erworben haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 11
Der Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

Mitgliederversammlung
§ 12
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorsitzenden einberufen werden, oder wenn ein Zehntel der Vereinsmitglieder dies unter Bezeichnung der zu behandelnden Gegenstände beantragt.

§ 13
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden schriftlich mit einer Frist von mindestens zwanzig Tagen einberufen. Hierbei wird die vom Vorstand festzustellende Tagesordnung mitgeteilt.

§ 14
Die Mitgliederversammlung leitet der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Über die Form der Abstimmung entscheidet die Versammlung. Wahlen müssen durch Stimmzettel erfolgen, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Mitglieder dies beantragt. Die Ergebnisse der Versammlung sind in einer Niederschrift festzuhalten, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 15
Der Mitgliederversammlung stehen zu:
a) die Entgegennahme des jährlich vom Vorstand zu erstellenden Geschäftsberichtes und des Berichtes der Kassenprüfer;
b) die Entlastung des Vorstandes;
c) die Wahlen zum Vorstand;
d) die Wahl der Kassenprüfer;
e) die Feststellung des jährlichen Haushaltsvoranschlages;
f) die Festsetzung der Jahresbeiträge;
g) die Ernennung von Ehrenvorsitzenden;
h) die Ernennung von Ehrenmitgliedern;
i) die Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes
j) die endgültige Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern (§ 6) auf deren Antrag;
k) die Auflösung des Vereins.

Satzungsänderung
§ 16
Beschlüsse der Mitgliederversammlung auf Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden.

Auflösung
§ 17
Zur Auflösung des Vereins bedarf es einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Vereinsmitglieder, wobei die am Erscheinen verhinderten Mitglieder schriftlich abstimmen können.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Inkrafttreten
§ 18
Diese Satzung gilt ab dem 29.11.2010.