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Troisdorfer Köpfe An dieser Stelle möchten wir Ihnen Personen vorstellen, die in Troisdorf geboren wurden und später Berühmtheit erlangten.
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Geschrieben von Peter Haas
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Petrus Iverni von Sieglar und das Wunderbuch von RocamadourPeter Haas In diesem Jahr jährt sich zum 1175. Mal die erste schriftliche Erwähnung der Namen Sieglar und Eschmar. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Zeilen schickt sich der Ortsring Sieglar an, das Ereignis gebührend zu feiern. Anlass genug, nach der vermutlich ersten Sieglarer und damit auch Troisdorfer Person, die namentlich bekannt ist, zu forschen. Sie hieß „Petrus Iverni de Sigelar“. „Iverni“ ist, darin stimme ich Karl Corsten (s. u. S. 6) zu, als Genitiv des damals bei uns gebräuchlichen Personennamens „Ivern“ anzusehen, so dass wir es mit „Petrus (Sohn) des Ivern von Sieglar“ zu tun haben. Im Troisdorfer Raum war es Matthias Dederichs, der erstmals auf Petrus hinwies. |
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Geschrieben von Peter Haas
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John Siberch von Lair (1476 - 1554) „Die Gedächtnisse der Menschen vergehn, die geschryven boichstaben, die aver blyven“ (aus einem Sieglarer Protokoll vom 1. Mai 1488) 
Hätte John Siberch Wert darauf gelegt, nicht vergessen zu werden, hätte er sein Leben niedergeschrieben. Da er das nicht getan hat, wüssten wir nichts von ihm, wenn sich nicht vor 40 Jahren Otto Treptow, damals Leiter der Realschule Siegburg, seiner angenommen und sein Leben nachgezeichnet hätte. Seine Erkenntnisse wurden 1964 aus Anlass der „900-Jahrfeier der Abtei Siegburg“, Respublica Verlag Siegburg, veröffentlicht. Was alles ich über Johann mitzuteilen habe, ist dem vortrefflichen, mit ungewöhnlicher Sorgfalt recherchierten Aufsatz von Otto Treptow entnommen. Denn merkwürdigerweise hat sich bisher kein Troisdorfer Heimatforscher John Siberchs angenommen, wenn man von der relativ knappen Erwähnung seines Lebenswerks in Albert Schultes wegen seines Humors und seines Kenntnisreichtums viel gelobter Rede „Wie sich die Sieglarer des Lesens und Schreibens kundig machten“ absieht (abgedruckt im Troisdorfer Jahresheft von 1989). |
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Geschrieben von Peter Haas
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Gerhard Romilian von Calcum (v. Calcun, v. Kalcheim, v. Calcheim, v. Leuchtenberg), genannt Leuchtmar (1589-1644) Gerhard Romilian wurde am 5. Dezember 1589 in Spich geboren. Sein Vater war Wilhelm von Calcum, der aus Kalkum, heute Düsseldorf, stammte, wo seine Vorfahren im Vorgängerbau des heutigen Schlosses Kalkum residierten und sich im Verlauf des 16. Jahrhunderts in die Linien Leuchtenberg und Lohausen teilten. Seine Mutter Agnes war die Tochter des Wilhelm von Hanf, genannt Spich. Sie starb in Spich kurz nach der Geburt ihres Sohnes. |
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Geschrieben von Peter Haas
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Wilhelm Mülhens Über einen der bekanntesten Troisdorfer, den Gründer der Firma 4711, Wilhelm Mülhens, gibt es auf lokaler Ebene bereits zwei Darstellungen: Rolf Müller, Wilhelm Mülhens – ein großer Sohn unserer Stadt, in: Troisdorf 1952-1962, und Karlheinz Ossendorf, Troisdorfer gründete Duftimperium, Troisdorfer Jahreshefte 17, 1987. Ossendorfs Arbeit ist die Grundlage der nachfolgenden Darstellung. Wilhelm Mühlens´ Vorfahren stammten aus Rheidt. Sein Großvater Heinrich Mülhens übernahm einen Hof in Eschmar und heiratete in zweiter Ehe Margaretha Schmitz aus Uckendorf. Deren sechstes Kind war Jakob Mülhens, der, herangewachsen, Verwalter des Freiherrn Franz von Cortenbach auf Haus Wissem wurde. Jakob heiratete Anna Volberg und hatte mit ihr elf Kinder, deren sechstes unser Wilhelm Mülhens war. |
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Geschrieben von Peter Haas
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Dr. Alfred Meier1995 schlug der damalige Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Matthias Dederichs, vor, eine neue Straße in Troisdorf-Bergheim nach Dr. Alfred Meier zu benennen. Was er mir über ihn zu berichten wusste, machte mich so neugierig, dass ich auf der Stelle versuchte, mehr über ihn zu erfahren. Frau Carola Metzger erzählte mir, eine Cousine Alfreds, Miriam Katwan, geborene Meier, lebe noch in Israel. Ich schrieb sie an und erhielt von ihr eine Ahnentafel, aus der ich folgende Verwandtschaftsbeziehungen ersehen konnte: |
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