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Aktueller Termin zum Mitmachen! |
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Radtour mit Peter Haas rund um die Wahner Heide. Samstag, 19. Juni, 15 Uhr Treffpunkt: Burg Wissem Verlauf der Strecke: Aggerstadion-Röhrichtsiefen-Fliegenbergheide-Altenrath-1000-jährige Eiche-Hasbach-Bambi-Stephansheide-"Russenfriedhof"-"Pionierübungsbecken"-Gut Leidenhausen-Grengel-Lind-Spich-Troisdorf; Strecke: ca. 40 km; Fahrzeit ca. 4 Stunden. Einfach vorbeikommen und mitfahren! |
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Eine seltene Ansichtskarte von Troisdorf |
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Abgestempelt ist sie im Jahre 1915. Sie erreichte den Heimat- und Geschichtsverein im Februar diesen Jahres per Post aus Kremmen, einem Ort in Brandenburg zwischen Neuruppin und Oranienburg. Der edle Spender, Herr Hans-Werner Schlünz, schrieb dazu: „Ich habe von meiner Schwiegermutter, Fr. Fischer, geb. Marx, diese Postkarte zur Entsorgung bekommen. Dafür scheint sie mir zu schade. Vielleicht ist es Ihr Troisdorf. Wenn Sie die Postkarte gebrauchen können, stellen Sie sie doch ins Netz.“ Herrn Schlünz auch an dieser Stelle nochmals Dank für das Geschenk! Schön, dass es noch Menschen gibt, die nicht alles wegwerfen, nur weil es alt ist! Die Karte ist im Original handkoloriert. Hier und da sind Konturen nachgezeichnet. Standort des Fotografen könnte im Gebiet der Louis-Mannstaedt-Straße gelegen haben. Ganz links im Bild ist zweifellos das Bahnhofgebäude zu sehen. So ganz komme ich aber mit dem Rest nicht zurecht. Natürlich erkenne ich einige Gebäude, die heute noch vorhanden sind. Setze ich die aber zueinander in Beziehung, habe ich Probleme mit der Perspektive und den Abständen. Das kann auch daran liegen, dass der Fotograf ein Weitwinkelobjektiv eingesetzt hat. Ich halte hier bewusst mit dem, was ich zu erkennen glaube, hinterm Berg, da ich niemanden bei der Betrachtung beeinflussen möchte.
Sollte jemand hier ganz klar sehen und sagen: Mein Gott, das ist doch das und das und das!, bitte ich denjenigen, es mich wissen zu lassen ; ich werde die Information an unsere Leser weitergeben. Die Ansichtskarte finden Sie jetzt auch hier in groß und immer unter der Rubrik „Alte Postkarten“ im Abschnitt „Troisdorf“ mit der Bezeichnung „Troisdorf_97.jpg“. Thomas Ley |
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Das Troisdorfer Jahresheft 2009 ist erschienen! |
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Bunt und zum Anbeißen kommt es daher - das 39. Troisdorfer Jahresheft, zum fünften Mal vom Heimat- und Geschichtsverein Troisdorf herausgegeben. Die Titelseite ziert ein farbenfrohes Foto des Troisdorfer Fotografen Heinz Müller aus den fünfziger Jahren. Es stellt eine nostalgische Verkaufsszene in einem kleinen aber feinen „Tante Emma-Laden“ in der Hermann-Löns-Straße dar. Bildmittelpunkt ist die Besitzerin Grete Klein, die im Frühjahr diesen Jahres im gesegneten Alter von 99 Jahren verstarb. Ulrike Alsleben zeichnet die Sammelleidenschaft ihres kunstliebenden Onkels Wilhelm Alsleben nach, dessen Sammlung von Originalillustrationen für Kinder- und Jugendbücher den Grundstock für das Troisdorfer „Museum für Bilderbuch- und Illustrationskunst“ wurde. Sie beschreibt, wie das Engagement ihres Onkels und die Innovationsfreudigkeit der damaligen Stadtoberen das Museum in der Burg Wissem ermöglichte, welches nach bescheidenem Anfang durch Erweiterung und ständig zunehmender Professionalisierung zu seiner heutigen einzigartigen Bedeutung in der deutschen und europäischen Museumslandschaft gelangte. Der musealen Zukunft Troisdorfs widmet sich Harald Schliekert. Er beschreibt und erläutert die Pläne für die Errichtung des „Museums für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf“, kurz: MUSIT, nach heutigem Stand. Das Museum wird nach einem gründlichen Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes gegenüber der Burg Wissem zusammen mit dem Bilderbuchmuseum und dem ebenfalls geplanten „Tor zur Wahner Heide“ eine Art Troisdorfer Museumsinsel bilden. Wesentlicher Kernpunkt der industriegeschichtlichen Sammlung werden neben anderen bereits bestehenden Sammlungen die Bestände des „Troisdorfer Kunststoff-Museums“ sein. Dessen Sammlung bringt uns Dr. Volker Hofmann nahe. Er macht deutlich, dass anhand der Exponate aus einer Zeit von über hundert Jahren dem Museumsbesucher die wechselvolle, aber bis vor ein paar Jahren erfolgreiche Geschichte der Troisdorfer Kunststoffindustrie verständlich, interessant und lückenlos erklärt werden kann. Fotos von Klaus Schmitz illustrieren den Beitrag informativ. Winfried Hellmund entführt uns nach soviel Gegenwart und Zukunft in eine Zeit von vor 400 Millionen Jahren. Er weist in gewohnt gründlicher Manier anhand von eigenen fossilen Fundstücken nach, dass sich da, wo heute Troisdorf liegt, einst eine Flachmeerküste erstreckte. Nach der Lektüre wird so mancher in der nächsten Zeit gesenkten Kopfes durch die Heide laufen und Steine mit anderen Augen ansehen, in der Hoffnung selbst fossile „Meeresfrüchte“ zu finden. Winfried Hellmund bereichert seit 38 Jahren die Troisdorfer Jahreshefte mit seinen international anerkannten wissenschaftlichen Beiträgen zu Flora und Fauna unserer Heimat. Von der bezaubernden Geschichte eines „Arbeiters“, der zum „Romantiker“ wurde, berichtet Yvonne Andres-Péruche. In Mäanderform setzte unser Layouter Florian Hansen deren packende Schilderung des Troisdorfer „Mühlengrabens“, der am Aggerwehr anfangend bis zur Mündung in die Sieg sechs der zwölf Troisdorfer Stadtteile berührt. Eindrucksvolle Fotos von Thomas Ley begleiten den Textfluss. Ein Leckerbissen besonderer Art ist die von Heinz Fischer geschriebene Chronik des Karnevalvereins „Damenkomitee ‚Halt Pohl‘ Friedrich-Wilhelms-Hütte“. Als Kenner der „Hütte“, beschreibt der Autor humorvoll und akribisch die wechselvolle 75jährige Geschichte dieses ersten reinen Frauenvereins in unserer Region. Endlich wird hier auch mal erklärt, warum die Damen auf der Hütte „Pohl“ halten und die Männer „Pool“. Da liegt es für denselben Autor nahe, im anschließenden Beitrag an Helmut Schulte zu erinnern, der als Theaterliebhaber die „Goldene Zeit des Bürgerhauses“ fotografisch dokumentierte. Helmut Schulte war von 1971 bis zu seinem Tod im Februar 2004 Leiter des “Arbeitskreises Troisdorfer Jahreshefte“. Peter Haas schreibt als Zeitzeuge über das erste „Bildhauertreffen Troisdorf“ und den Bau der “Stadttore“ vor 25 Jahren. In dieser Zeit und in den Jahren danach herrschte in Troisdorf eine kulturelle Aufbruchstimmung, die mit dem Bildhauertreffen und dessen Folgeaktionen das Stadtbild mit vielen weit über die Stadtgrenzen hinaus beachteten Kunstwerken belebt hat. Haas bedauert, dass seit 1997 die Troisdorfer Tradition der Bildhauersymposien abgerissen ist. Als Vorgeschmack auf sein entstehendes Buch zur Ortsgeschichte von Spich stellt Matthias Dederichs, langjähriger Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Troisdorf, Überlegungen zur ersten Besiedlung im Spicher Raum, zu römischer Präsenz und zur Deutung des Ortsnamens „Spich“ an. Der Autor vermutet, dass auf dem Spicher Kolberg ein römischer Wachturm gestanden haben könnte. Aus der lateinischen Bezeichnung für einen solchen Turm „specula“ sei der Name „Spich“ entstanden. Dass die ersten Spicher im „Spicher Maar“, dem Bereich zwischen Spichbusch-, Maar- und Porzer Straße, siedelten, belegen jüngste Ausgrabungen in diesem Gebiet. Last but not least lässt Friedhelm Lier den Leser an einem „Streifzug durch das Sieglarer Theaterleben von 1919 bis 2009“ teilhaben. Seit der Gründung des ersten Theatervereins in den Nachkriegswirren des Ersten Weltkrieges hat es, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, immer wieder Freunde des Amateurtheaters gegeben, die ihre Mitbürger mit Aufführungen aus Theatergattungen aller Art – bis hin zur Operette – erfreuten. „90 Johr Theater en Loor“ und kein Ende in Sicht, dafür garantiert der Verein „Bühnengesellschaft Sieglar – Die Volksbühne 1919/1963“. Traditionell, d.h. seit drei Jahren, ziert eine Fotocollage des Troisdorfer Fotografen Thomas Ley die Rückseite des Heftes. Jedes Jahr zeigt er völlig subjektive Impressionen eines Troisdorfer Stadtteils. Nach Eschmar und Oberlar ist es in diesem Jahr Troisdorf selbst. Das Troisdorfer Jahresheft 2009 ist zum Preis von 8 € in folgenden Geschäften erhältlich: Buchhandlung Kirschner, Hippolytusstr. 19, Troisdorf Mayersche Buchhandlung, Kölner Str. 13, Troisdorf Tabakwarenfachgeschäft Andre Kreuzer, Kerpstr. 36, Sieglar Spicher Schreibwaren (Postfiliale), Freiheitsstr. 2, Spich Tabak und Zeitschriften Schäfer, Roncallistr. 55, FWH -
Bestell-Shop Assenmacher, Sieglarer Str. 83, Oberlar Schreib- und Spielwaren Schöneshöfer, Bergstr. 3, Bergheim
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Jetzt erschienen - Aufbruch Troisdorfs |
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... Den Troisdorfern darf man also eine verhaltene Distanz zu der ihnen aufgezwungenen Obrigkeit und Monarchie bescheinigen. Allerdings erforderte der jahrzehntelange Prozess der Einbindung der Rheinlande in den preußischen Staatsapparat und seine Zucht von beiden Seiten einen nicht immer vorhandenen Kompromisswillen und Toleranz. Trotz der in distanzierender Amtssprache abgefassten Äußerungen der auf hohem Ross sitzenden Beamten wird zuweilen nur unzureichend die gegenseitige Verärgerung im Schriftverkehr verdeckt. Beamte, die als Einjährig-Freiwillige gedient hatten, sich an Adel und Offizierskorps orientierten und daher prompte Ausführung ihrer Anordnungen erwarteten, hatten es mit Bauern zu tun, die an den Umgang mit Ochsen gewöhnt waren und mit geduldigem Warten auf das Heranwachsen der Ernte nach bewährten Methoden die Felder bestellten. Gegenüber militärischen Befehlen, die verquer zum Ablauf des bäuerlichen Jahres standen, hatte die Volksseele ein Wort parat: ,,Die könne mir de Naache däue.'' Gestört und bedrängt fühlten sich die in bäuerlichen Traditionen aufgewachsenen Dorfbewohner oft durch die von landesväterlicher Sorge getragene Regierung, wenn ihnen unbequeme Verbesserungsvorschläge nahegelegt wurden. Was dem Nutzen des Bauerndorfes letztlich diente, war den von Alltagssorgen und Nöten geplagten Zeitgenossen keineswegs klar erkennbar. Da die Partner sich nicht gegenseitig erwählt hatten, wurde die unter ungünstigen Umständen erfolgte Übernahme der rheinischen Lande von Anfang an nicht nur seitens der Rheinländer, sondern vor allem vom preußischen König und seinen adligen Führungskreisen als belastend empfunden. Mit dem Wechsel der Generationen und der Bewältigung von manchen Problemen wurden einige Gegensätze gemildert, bis durch den Sieg von 1870/71 über Frankreich die Grundstimmung sich auch in Troisdorf nachweislich zu Gunsten der Preußen wandelte. ...
Ab sofort in Ihrer örtlichen Buchhandlung oder über den Verein zu haben.
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Möchten Sie gerne etwas über Troisdorf erfahren? |
Dann sind Sie bei uns richtig. Den HGT gibt es erst seit dem 5. September 1986. Die Stadt Troisdorf, mit rund 76 000 Einwohnern die größte des Rhein-Sieg-Kreises, gibt es in ihren heutigen Grenzen erst seit dem 1. August 1969. Sie entstand aus dem Städtchen Troisdorf, der großen Gemeinde Sieglar, aus Altenrath, das zu Lohmar gehörte, und aus Friedrich-Wilhelms-Hütte, ehemals Teil des Amtes Menden. Bei uns ist also im Vergleich zu anderen Städten vieles jung. Dennoch ist die Geschichte der Besiedlung des heutigen Stadtgebiets sehr alt. Fast alle Dörfer gehen auf die sogenannte fränkische Landnahme zurück, und die ereignete sich vor plus/minus 1400 Jahren. Zeugnisse der Vorgeschichte im Stadtgebiet reichen sogar zurück bis in die Altsteinzeit. Wer sich also für Geschichte interessiert, findet hier ein großes Betätigungsfeld. Wir wollen gerne dabei helfen. Wir haben natürlich auch ein offenes Ohr für diejenigen, die uns auf Sachverhalte aufmerksam machen, die uns bisher entgangen sind. Der HGT ist das „Gedächtnis“ der Stadt Troisdorf. Er arbeitet auf das Engste mit dem Stadtarchiv zusammen, um Urkunden und Geschichtsquellen jeglicher Art zu sammeln, zu erforschen und durch Veranstaltungen wie Vorträge, Exkursionen, Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2005 hat der HGT die Herausgabe der „Troisdorfer Jahreshefte“ übernommen, die kontinuierlich seit 1971 nicht nur über Vergangenes informieren, sondern auch über Aktuelles und Zukunftspläne. Diese Vielseitigkeit möchten wir fortführen und nach Möglichkeit verstärken. Unser wichtigstes Ziel ist es, Kenntnisse und Erkenntnisse über unsere Stadt zu vermitteln und dadurch dazu beizutragen, dass die Menschen sich mit ihrem Gemeinwesen identifizieren, in ihm wohlfühlen und sich im günstigsten Falle darin gemeinnützig engagieren. |
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Selbstverständlich bemühen wir uns dabei, die jüngere Bevölkerung in besonderer Weise anzusprechen. Wir ermutigen Lehrerinnen und Lehrer zu Unterricht und Exkursionen zum Thema Troisdorf und möchten ihnen hilfreich zur Seite stehen. Älteren Schülerinnen und Schülern und Studierenden stellen wir gern unser Wissen zur Verfügung. Wer über Troisdorfer Themen Universitätsarbeiten verfasst, kann unter bestimmten Umständen auch finanziell von uns unterstützt werden. Jedes Semester bieten sachkundige Mitglieder des HGT in Kooperation mit der Volkshochschule Troisdorf/Niederkassel Exkursionen im Stadtgebiet und im gesamten Rheinland an. Besonders freuen wir uns natürlich, wenn Sie Mitglied des HGT werden. Nur 16,50 € kostet der Mindestbeitrag für das gesamte Jahr, Jugendliche bezahlen die Hälfte. Dafür erhalten Sie - zwei Vereinszeitungen pro Jahr mit Wissenswertem über Troisdorf - das Troisdorfer Jahresheft als kostenlose Jahresgabe - kostenlose Vorträge zu Troisdorfer oder rheinischen Themen - Vergünstigungen bei Exkursionen. Es freuen sich, bald mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, die Vorstandsmitglieder: Harald Schliekert, Vorsitzender, Thomas Ley, 1. Stellvertretender Vorsitzender, (Geschäftsführer, Pressesprecher), Ferdi Schumm, 2. Stellvertretender Vorsitzender, Kunibert Weyer, Schatzmeister Mitglieder des Beirats: Hedwig Bäte, Waltraud Böhm, Klaus Dettmann, Harry Düppenbecker, Uwe Göllner, Peter Haas, Ernst Wolfgang Hartung, Norbert Königshausen, Jutta Mastera, Joachim Schmidt |
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